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Walliser Bergbäche

Walliser Bergbäche
22. Februar 2016 Michal Zientek

Im Walis gibt es zahlreiche Gewässer, die sehr schwer begehbar sind. Der Weg in die Schlucht liegt nicht immer auf der Hand. Gewisse Strecken sind zu Fuss passierbar, für gewisse Strecken muss man sich abseilen. Für mich ist diese Art von Forellen-Angeln eine von den spannendsten, weil man sich plötzlich in einem wunderschönen Naturparadies befindet, wo kaum Spuren von Menschen zu sehen sind. Ausser vorbeischwimmende Ski oder Skistöcke von höher gelegenen Skigebieten kann man manchmal sehen. Dort findet man zahlreiche Naturverstecke, in denen Forellen gerne leben. Hier lassen sich alle Fangarten ausüben, Wobbler, Löffel, Würmer oder Maden. In den Schluchten an Bergbächen empfehle ich beim Fang mit Lebendködern eine 3 bis 4 Meter lange teleskopische Rute mit einer feinen Spitze mit einem Wurfgewicht von 10 bis 30 Gramm. So können Sie jeden Biss spüren. Eine teleskopische Rute ist in der Schlucht praktisch, weil Sie die Rute oft zusammenpacken müssen, wenn Sie zum Beispiel im Hang ab- oder aufsteigen müssen oder sich durch die Büsche oder die Äste durchkämpfen müssen. Bei klarem Wasser fische ich persönlich gerne mit einem goldfarbigen Löffel und bei leicht trübem Wasser mit einem silbrigen Löffel. Dabei brauche ich am liebsten eine Löffelgrösse zwei und eine 2.1 bis 2.4 Meter lange Angelrute. Es ist sehr wichtig sich unsichtbar zu machen, wenn Sie sich einem weiteren Tümpel nähern. Bachforellen sind sehr scheu. Wenn Sie Glück haben und wissen wohin Sie gehen, können Sie richtig schöne Bachforellenexemplare erwischen. Mit einem schönen Exemplar bezeichne ich eine Naturbachforelle von über 45cm Länge. Mit so einem schönen Fisch kann man einen spannenden Kampf erleben, vor allem wenn die Forelle vom Tümpel zu Tümpel schwimmt und Sie ihr mit der Rute in den Händen über nicht ganz ungefährliches Gelände folgen.