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Bellyboat im Wallis

Bellyboat im Wallis
14. Juli 2020 Timo Lauber
In Blog

Auch wenn es den meisten Petrijüngern in unseren Breitengraden nicht besonders auffällt und das Augenmerk eher auf den Bächen und Flüssen liegt, sind unsere heimischen Seen nicht zu unterschätzen. Um diese optimal zu befischen, bietet sich bei den meist dicht bewachsenen Ufern das Bellyboat gerade zu an.

So machte ich mich im Juni 2019 mit Michal zusammen auf den Weg nach Crans-Montana, um an der Étang de la Moubra den Hechten nachzustellen. Ausgerüstet mit Bellyboat, warmen Kleidern, genügend Ködern und etwas Verpflegung waren wir um cirka 5.30 Uhr denn auch schon auf dem Wasser.
Nicht wenige der anwesenden Fischer beobachteten uns mit Argusaugen, ist doch die Fischerei vom Bellyboat aus im Wallis eher die Ausnahme. Ich muss schon sagen, eine gewisse Eingewöhnungszeit habe ich schon gebraucht, ehe ich mich vollends auf das Material verlassen konnte.

Nach einigen Würfen am Steg machten wir uns auf den Weg zur Schilfkante, welche vom Ufer aus praktisch nicht befischbar ist.
Da die Sonne langsam aber sicher aufging, entschieden wir uns, es mit Oberflächenködern zu versuchen. Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis ich die erste Attacke eines kleinen Hechts verwerten konnte.

Da der Fisch untermassig war (Mindestmass 60cm), musste er natürlich wieder zurück. Auch Michal konnte in der Morgendämmerung einen Hecht erbeuten, welcher ebenfalls nicht das Mindestmass hatte. So ging es dann einige Zeit weiter, schlussendlich konnten wir zusammen 4 Hechte an Land, oder besser gesagt auf unsere Bellyboats ziehen.

Nach ein wenig Barschangeln um die Mittagsstunde herum machten wir uns gegen 15.00 Uhrmit tollen Eindrücken und neuen Erfahrungen müde aber glücklichauf den Heimweg. Ein tolles Erlebnis und absolut empfehlenswert.

Ich freue mich schon aufs nächste Mal.